Wofür ich stehe

Mir ist es wichtig, ganzheitlich Themen anzupacken und voranzutreiben. Meinem Verständnis nach ist es unverzichtbar, verständliche und verlässliche Strukturen aufzubauen. Gerade Politik sollte wieder berechenbar sein. Nur so stärken wir das Vertrauen, dass wir konstruktiv Politik in Bad Bentheim betreiben. Und eben nicht, um Befindlichkeiten auszuleben.

Inhaltlich will ich einerseits Themen mit viel Energie voranbringen, die unseren Ort besser machen. Weiterhin will ich die Verwaltungsstrukturen anpassen. Jeder hat ganz eigene Stärken – stärken wir diese endlich und ermöglichen wir der Verwaltung mit Spaß und Leidenschaft nach Vorne zu denken.
Zu guter Letzt will ich aufbauend auf dieser Verlässlichkeit und Berechenbarkeit von Politik einen neuen Stil der Kommunikation etablieren. Hinterzimmer interessieren mich nicht! Die Stadt „gehört“ Ihnen allen. Und wir sollten die Geschicke unserer Stadt als gemeinsames Ziel sehen. Ziel ist es nicht, sich selbst zu verwirklichen.

Wie ich Bad Bentheim besser machen möchte

  • Die Schulen stehen für mich sehr weit oben – der zentrale Schulstandort für die Sekundarstufe I ist zu lange Spielball von ganz viel Meinung gewesen. Die Zeit des Diskutierens ist vorbei – wir müssen handeln.
  • Die Digitalisierung hängt bei uns aktuell ganz weit hinten an. Wir brauchen innovativere Ideen als ausschließlich Glasfaser, um unsere strukturellen Defizite auszugleichen. Hierzu zählt es auch, die Verwaltung digitaler und bürgerfreundlicher zu gestalten.
  • Unsere Innenstadt müssen wir innovativer retten wollen. Nur eine Kombination aus einer Marke Bad Bentheim, einer gezielten lokalen Wirtschaftsförderung mit exklusiven Services für StartUps und Online-Händler sowie eine schonungslose Digitalisierung bieten in ihrer komplexen Kombination die Chance, hier in Bad Bentheim etwas nachhaltig entstehen zu lassen.
  • Zukünftig muss Bad Bentheim mit einem städteplanerischen Konzept wachsen. Wohnraum ist wichtig – nur dürfen hier weder einzelne Häuser isoliert geplant werden, noch sollten wir planlos und unstrukturiert Flächen versiegeln, chaotische Bauten entstehen lassen, die am Ende unsere schönen Stiegen zu Schluchten werden lassen.
  • Straßen und Wege dürfen zukünftig ebenfalls kein Ball politischer Mehrheiten oder gar Versprechungen sein. Wir müssen nach einem objektiven Kriterienkatalog schnellstmöglich die maroden Straßen und Radwege instandsetzen. Weiterhin muss es über eine Instandsetzung in Höhe der jährlichen Abschreibung hinausgehen. Ich will „vor die Welle“ kommen.

Schlussendlich sind diese inhaltlichen Punkte auch eine Frage der Priorisierung. Denn wir können jeden Euro nur einmal ausgeben. Auch darüber müssen wir offen sprechen. Hoffnungen mit unhaltbaren Versprechungen zu wecken, schadet dem Vertrauen und ist unanständig.

Wie ich die Verwaltung stärken möchte

  • Eine Stabsstelle des Bürgermeisters für den Bereich Schulen und Kindergärten – damit der Grundstein unser Bildung bestmöglich betreut wird.
  • Ein festes Budget pro Schule, über das die Schulleitungen selbst verfügen können – um Bürokratie abzubauen und das Vertrauen in die Fähigkeiten der Schulleitungen zu stärken.
  • Eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen für einen einheitlichen Digitalisierungs-Standard gerade für den Bereich Bildung – auf diesem Weg lassen sich Synergieeffekte heben, Geld sparen und Systeme effizienter warten.
  • Eine zusätzliche Stelle im Bauamt für Städteplanung – so kann endlich Städteplanung gelingen, wir werden nicht von Investorenprojekten planlos überrannt und wir vermeiden weitere Bausünden.
  • Die Privatisierung der Touristinformation – mit einer Ausgliederung und gleichzeitig einem festen Budget als Auftragsrahmen, dürfen wir eine professionellere Darstellung unseres Ortes erwarten.
  • Als Verwaltung möchte ich mehr draußen bei den Menschen sein – damit Verwaltung, dort wo es notwendig ist, greifbar ist und einen Blick für die realen Themen hat.
  • Die Verwaltung an sich muss konsequent digital werden – damit es maximal einfach ist, mit Verwaltung zu kommunizieren und ebenso die Kollegen gerne hier arbeiten.
  • Als Stadt müssen wir ein attraktiver Arbeitgeber sein – denn je attraktiver wir sind, desto eher halten wir gute Leute bei uns. Und wir brauchen gute Leute um zukünftig effizient, schlank und erfolgreich zugleich sein zu können.

Wie ich mir den zukünftigen Umgang mit allen vorstelle

  • Es darf kein Hinterzimmer geben – Entscheidungen, Absprachen aber auch Risiken müssen jederzeit transparent sein.
  • Informationsflüsse dürfen nicht von Einzelnen bewusst gesteuert werden – ich will zukünftig mit Stadtrat und Verwaltung auf Augenhöhe und vertrauensvoll zusammenarbeiten.
  • Mich interessieren Ideen und Fakten. Ideologien aber auch Parteien sind mir nicht wichtig.
  • Inhaltlich gibt es oft Profis, die auf ihren Gebieten fachlich stark sind. Diese müssen wir mehr einbinden. Ihnen müssen wir mehr Vertrauen schenken. Politik sollte Rahmen setzen und möglichst wenig konkrete Inhalte beeinflussen.

Kommentare sind geschlossen.